oft etwa 18–30 °C, Hitzetage über 30 °C möglich
Im Sommer bleibt es abends lange hell. Manche Tage sind angenehm, andere sehr heiß und schwül. Gewitter können schnell entstehen. Wohnungen haben häufig keine Klimaanlage und können sich stark aufheizen.
Checkliste bei Wärme
- Trinkflasche auffüllen und regelmäßig Trinkpausen anbieten
- Leichte Kleidung und Sonnenhut einpacken
- Sonnencreme nur so verwenden, wie die Eltern es festgelegt haben
- Mittagshitze möglichst im Schatten oder drinnen verbringen
- Vor dem Spielen Rutsche, Metall und Autositz auf Hitze prüfen
- Bei Gewitter Wasser, offene Felder und einzelne Bäume verlassen
Warnzeichen ernst nehmen
Starke Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder ungewöhnlich rote beziehungsweise blasse Haut können auf Hitzeprobleme hinweisen. Bringe das Kind an einen kühlen Ort, informiere sofort die Eltern und hole bei einem Notfall medizinische Hilfe.
Niemals:
Ein Kind oder Tier im geparkten Auto lassen – auch nicht kurz und auch nicht bei geöffnetem Fenster.
Sicher am Wasser: Pool, See und Freibad
Ein Ausflug ans Wasser kann viel Freude machen. Besprich vorher mit den Eltern, wo die Kinder baden dürfen und ob du die Aufsicht sicher übernehmen kannst. Lass Kinder am und im Wasser niemals allein. Kleine Kinder und Nichtschwimmer bleiben in deiner unmittelbaren Reichweite, sodass du sofort zugreifen kannst. Schwimmflügel und andere Schwimmhilfen ersetzen deine Aufsicht nicht – auch nicht im flachen Planschbecken.
Auch Kinder, die bereits schwimmen können, brauchen deine Aufmerksamkeit: Bleibe in ihrer Nähe und beobachte sie durchgehend. Lege das Handy weg; Nachrichten, Fotos und Gespräche dürfen dich nicht ablenken. Musst du den Platz verlassen, nimm die Kinder mit oder übergib die Aufsicht ausdrücklich an eine geeignete erwachsene Person. Eine Badeaufsicht im Freibad ersetzt deine eigene Aufmerksamkeit nicht.
Wichtig: Ertrinken geschieht häufig lautlos.
Ein Kind in Not kann oft nicht mehr rufen oder deutlich winken. Warte deshalb nicht auf Hilfeschreie. Hole bei einer Notlage sofort Hilfe, mache die Badeaufsicht aufmerksam und veranlasse den Notruf 112.
DLRG: Sicherheitstipps für Kinder im Wasser